DLRG bringt manövrierunfähige Tretboote an Land
[Samstag, 04. Juni 2011]
Friedrichshafen / sz Schwer beschäftigt war die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft Bodenseekreis am Vatertag: Die Besatzung des Friedrichshafener Rettungsbootes „Fritz-Peter“ barg vor Immenstaad eine Jolle und brachte die Besatzung an Land. Der Nord-Ost-Wind mit bis zu Windstärke sieben zwang die Segler, ihre Segel zu bergen. So konnten sie das Ufer nicht mehr selbstständig erreichen.
Kurz darauf nahmen die Rettungsschwimmer zwei Tretboote mit acht Jugendlichen vor Friedrichshafen in Schlepp und brachten sie in den Württembergischen Yachtclub. Die Jugendlichen kamen gegen die von dem starken Wind aufgepeitschten Wellen nicht mehr mit ihrer Muskelkraft an. Einige an Bord bekamen es mit der Angst zu tun und riefen die Wasserrettung zu Hilfe.
Ein weiterer Notfall ereignete sich vor Überlingen, als ein Paddelboot mit drei Leuten an Bord vor dem Osthafen kenterte. Die Integrierte Rettungsleitstelle alarmierte die DLRG-Einsatzleitung und Rettungsboote aus Spetzgart, Sipplingen und Meersburg. Diese brauchten jedoch nicht mehr einzugreifen. Die Wasserschutzpolizei traf zuerst ein und zog die Gekenterten aus dem Wasser und übergab sie dem Roten Kreuz, das sich um die Versorgung der Verunglückten kümmerte.
Vor Unteruhldingen geriet am späten Nachmittag ebenfalls eine Jolle mit einem Besatzungsmitglied in Seenot. Die DLRG begleitete die aufwendige Bergung durch die Wasserschutzpolizei.
(Erschienen: 03.06.2011 13:50)
- aus Schwäbische Zeitung online, www.szon.de -




